Aschermittwoch

„Aschermittwoch“ - Mit welchem Gedanken bist Du in diesen Tag gestartet?

Vielleicht: „am Aschermittwoch ist alles vorbei...“ oder an „Heringsessen“ oder an den politischen Aschermittwoch mit zünftiger Polemik über politische Gegner oder an das „Aschenkreuz“?  

Ja, der Aschermittwoch ist ein besonders merkwürdiger Tag, weil mit ihm nach der Zeit des Frohsinns und der Heiterkeit (natürlich in Coronazeiten weniger) schlagartig eine ganz andere Zeit anbricht, eine Zeit des genauen Gegenteils zur Fastnacht, die 40-tägige Fasten- und Gebetszeit zur Vorbereitung auf Ostern. Sie beginnt gleich richtig: mit dem Aschermittwoch als Fasten- und Abstinenztag und mit dem biblischen Appell: „Bedenke Mensch, dass du Staub bist und zu Staub zurückkehrst“ (Gen. 3,19).

Er erinnert: Du bist Teil der Schöpfung und bist dem natürlichen Kreislauf des Geborenwerdens und Sterbens unterworfen. Wir sind nur Gast auf Erden. Du kannst keine Reichtümer mitnehmen.  Bewahre deshalb diese Erde wie ein geliehenes Gut und zerstöre sie nicht – es gibt keine zweite!

Innere Vorbereitung auf Ostern: Was hilft dabei? Fasten – Verzichten – Loslassenkönnen und Gebet.

Mit dem Aschermittwoch startet die Fastenzeit als eine heilsame Zeit des Maßhaltens beim Essen und Trinken, des teilweisen Verzichts auf Fleisch und Wurst, was auch unserer Gesundheit nützt. Weniger ist mehr!

Hans-Joachim Ritter

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