Firmung 2019

„Im ganzen Leben kommt es am Ende immer auf den Geist an“

 Alle Parkplätze waren früh besetzt, die Kirche war gefüllt mit Familien, Jung und Alt wie selten vereint, Orgelspiel erklang neben Gitarrenmusik und ein Sektausschank vor der Kirche erwartete die Feiernden.

Mit dem Kernsatz der Predigt, „im ganzen Leben kommt es am Ende immer auf den Geist an“ führte Bischof Karl-Heinz Wiesemann im Firmgottesdienst in Rülzheim alle zum Wesentlichen zurück. Dabei verlor er sich nicht in abgehobene himmlische Sphären, sondern griff zu handfesten weltlichen Beispielen, wie dem Fußball: Wenn der Mannschaft der richtige Geist fehlt, dann kann sie eben nicht gewinnen. Aber auch in der Freundesclique, wenn es drauf ankommt, dann kann man sich für Coolness nichts kaufen. Und wann kommt es drauf an? Wenn es einem schlecht geht, in der Krise!

Jesus stellte Bischof Wiesemann als „werbeuntauglich“ hin, als den, der sich der Weltlogik entzogen hat, der die Logik auf den Kopf gestellt hat mit seiner Bergpredigt („Selig die Armen“), der von Gott bestätigt wurde in der Auferstehung und der uns diese Auferstehung anbietet, wenn wir selbst „ganz unten“ sind. Er ist nicht nur ein Fall für die Geschichtsbücher, aber auch nicht eine Maske oder ein Auge, das alles aufzeichnet wie das Internet, das nichts vergisst und nichts vergibt.
Er ist die Liebe im Leben, derjenige, der dem Leben Sinn geben kann.

Und aus dieser wunderbaren Logik heraus entfaltete sich dann das: „Nehmt den Geist auf

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