"Der Herr helfe uns, nicht in Gruppen zu denken"

Über 150 Personen setzen Zeichen für Toleranz und Nächstenliebe

Anlässlich des Buß- und Bettages am Mittwoch, den 20. November 2019 veranstalteten die prot. Kirchengemeinde Rülzheim und die kath. Gemeinde St. Gertrud Leimersheim ein ökumenisches Friedensgebet. Gläubige aller Religionen und Konfessionen waren eingeladen, um für den Frieden zu beten: Weltweit, aber auch in den Gemeinden vor Ort. Denn Frieden beginnt dort, wo sich Menschen mit Respekt begegnen, im täglichen Miteinander.

Der Buß- und Bettag ruft die Bevölkerung zur Reflexion und zur Rückbesinnung auf. Das Motto des Friedensgebetes, Einheit in Vielfalt, passt nicht nur zur Ökumene, dem gemeinsamen Haus, das alle christlichen Konfessionen beherbergt, sondern schließt alle Menschen mit ihren vielfältigen Lebenshintergründen ein: Waltraud Zehnder-Liedke, Peter Schira und Rainer Übel beschäftigten sich in ihren Texten mit der im Grundgesetz verbrieften Menschenwürde, dem Zusammenleben in Vielfalt, der Toleranz und Nächstenliebe, die in Europa und der Welt durch Populismus und Stigmatisierung bedroht seien. Im Wechsel wurden Gebete gesprochen und Lieder gesungen, mit Thomas Greiner an der Gitarre.

Über 150 Personen aller Altersschichten folgten der Einladung beider Kirchen. Zum Abschluss des Friedensgebetes lud der Gemeinderat zu einem Glühweinumtrunk ein. Viele Menschen verweilten noch über eine Stunde in Kleingruppen vor dem Leimersheimer Pfarrsaal. Die Kirchengemeinden danken allen Besuchern sowie dem Vorbereitungsteam.

Zurück